Kirchen als moderne Dienstleister: „Infrastructure for Souls“

Was hat der Googleplex, die Zentrale von Google, mit einer amerikanischen Riesenkirche zu tun? Beide orientieren sich am selben städtebaulichen Ideal: Parkanlagen, Volleyballplätze, helle Räume, ein informelles Flair, dazu riesige Parkplätze.

Diese Parallelentwicklung ist nicht neu, wie Joseph Clarke in einem erhellenden Foto-Essay in der Online-Zeitschrift „Triple Canopy“ belegt. Die Parallelführung von Wirtschaftsarchitektur und Glaubensinfrastruktur ist mindestens so alt wie die Moderne. Schon 1854 wurde anlässlich der Weltausstellung in London im „Crystal Palace“ eine Riesenmesse abgehalten. Clarke schreibt:

„Lakewood and America’s twelve hundred other megachurches – congregations that draw between two thousand and fifty thousand people per weekend – are not simply vast machines for passive spectatorship. Sunday services are convergences of worhipers who spend their weeknights at prayer groups, Bible studies, ministries, and missionary-training sessions. Successful megachurches are like well-rund companies, with intricate corporate structures devised to keep each member personally engaged; their pastors are like chief executives, maximizing the productiviy of laborers in the evangelism enterprise. Jumbotron notwithstanding, the architectural and organizational tropes of the megachurch are best compared to those of the modern white-colar workplace.“

 

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