„Agora“ und die neue Internet-Bibliothek von Alexandria

Die Wissenschaft wäre heute vielleicht 500 Jahre weiter, wenn die antike Bibliothek von Alexandria nicht vernichtet worden wäre, erzählt Bernd Musa in seinem Buchkapitel aus „Mekkas der Moderne“ auf Spiegel Online. Die Sammlungen der antiken Bibliothek beruhten auf so etwas wie systematischem Urheberrechtsverstoß: Jedes Schiff, das im Hafen anlegte, wurde nach Schriftstücken durchsucht, die konfisziert und abgeschrieben wurden. Die Kopien gingen zurück an den Eigentümer. Die Originale verblieben in der Bibliothek. In einem weiteren Interview wird erklärt, wie Hypatia, die Hauptfigur im Film „Agora“, fantasiereich zu einer Heiligen der Aufklärung hochstilisiert wurde.

(HS)

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Eingeordnet unter Aufbruch, Classic-Route, Denkort, Postkoloniale Aufbrüche, Technik

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